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Körper- &  tiefenpsychologisch orientierte Traumatherapie

Frühe belastende und überfordernde Erfahrungen beeinträchtigen unsere Fähigkeit, mit uns
selbst und mit anderen in Kontakt zu sein. Auf diese Weise werden unsere
Lebenskraft und Lebendigkeit eingeschränkt, worauf die meisten
psychologischen und viele körperliche Probleme beruhen.

Diese können sein:

auf psychischer Ebene:

Angst oder Panik, Unsicherheit, diffuse Traurigkeit und Niedergeschlagenheit, Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit, Depression, Emotionsüberflutungen, Ärger und Wut, Scham- und Schuldgefühle, Ekel und andere belastende Gefühle

auf körperlicher Ebene:

Schmerzen, Erschöpfung, Schwindel, Verdauungsprobleme, Beschwerden im Bereich des Herzens, der Atmung sowie des Harn- oder Genitaltraktes und weitere somatoforme Störungen.

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Diesen Symptomen liegt häufig ein Entwicklungstrauma zugrunde.

Ein Entwicklungstrauma ist eine tiefgreifende seelische Verletzung, die aus einem  Prozess von Unterdrückung der eigenen Bedürfnissen, gefühlter Hilflosigkeit und unterschiedlicher Formen von Gewalt entstehen kann und ihren Ursprung in der frühen Kindheit hat.

 

Folgende Faktoren können dazu beitragen:

  • kontrollierende, strenge und/oder gefühlskalte Bezugspersonen (keine emotionale Verbundenheit möglich)

  • eine als unsicher und nicht vertrauensvoll empfundene Bindung (z.B. durch Abwesenheit der Bezungspersonen)

  • körperliche, seelische und/oder sexuelle Gewalt

  • direkte oder subtile Ablehnung oder Demütigung durch die Bezugsperson

  • zu frühes Betrautwerden mit Erwachsenen-Aufgaben (z.B. der Aufsicht über jüngere Geschwister)

  • psychische Erkrankung, wie z.B. Sucht oder Depression, der Bezugsperson

  • häufig wechselnde Bezugspersonen und/oder Lebensmittelpunkte

 

Das sind nur die wesentlichen Ursachen. Es ist wichtig, hier zu betonen, dass es auch bei weniger drastischen Ereignissen zu Traumatisierungen kommen kann (z.B. Trennung, Arbeitsplatzwechsel oder plötzliche Arbeitslosigkeit, Umzug oder die Geburt eines Kindes).

 

Traumatisch wird es, wenn der Mensch Ereignisse als bedrohlich, außergewöhnlich belastend und überfordernd wahrnimmt. Er sich überwältigt und hilflos fühlt und  keine Flucht- oder Handlungsmöglichkeiten mehr für sich sieht.

Psychotherapie in Anlehnung an das Neuroaffektive Beziehungsmodel (NARM®) nach Dr. Laurence Heller stellt eine hocheffektive Methode zur Bearbeitung von Entwicklungstraumata und zur Förderung persönlichen Wachstums dar. Es ist ein körperorientierter, nicht regressiver Ansatz, in dem wir also nicht speziell in das Trauma aus der Vergangenheit hineingehen, sondern wir betrachten dessen Auswirkungen in der Gegenwart. Die damals zur Bewältigung der Situation nötigen und hilfreichen Überlebensmuster, und deren Einfluss auf unser heutiges Leben, sind dabei im Fokus unserer Arbeit.

Dabei ist die achtsame Wahrnehmung des Körpers im Hier und Jetzt (somatische Achtsamkeit) und die Entladung von traumatischer Energie, die im Nervensystem gespeichert ist, ein essenzieller Bestandteil.
Parallel dazu richten wir den Fokus auf das achtsame gewahr Werden von in Ihnen vorhandenen Überlebensstrategien, die aus den Verletzungen in Ihrer Kindheit herrühren. Dies führt zu einer Auseinandersetzung mit Ihrer eigenen Identität, mit Ihren Glaubenssätzen, Identifikationen und Bewertungen Ihres Selbst.

Hieraus wird Ihre Fähigkeit zur Selbstregulierung gestärkt
und die Entwicklung eines gesünderen Selbstbildes ermöglicht.

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